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Muttertag von Nele Neuhaus – Spannender Taunus-Krimi

Muttertag von Nele Neuhaus: Familienbande, die töten

In einer stillgelegten Fabrik liegt der tote Besitzer – ermordet. Doch Theodor Reifenrath ist nicht irgendein Opfer. Er hatte ein Geheimnis. Eines, für das jemand bereit war zu töten. Und er ist nicht der Einzige.

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Muttertag

Krimi

Muttertag

von Nele Neuhaus

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Worum geht es?

Kriminalhauptkommissarin Pia Sander und ihr Partner Oliver von Bodenstein werden zu einem Tatort gerufen, der auf den ersten Blick nach einem simplen Einbruch aussieht. In einem Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik liegt Theodor Reifenrath – tot. Schnell wird klar: Das war kein Raubüberfall.

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Die Ermittlungen führen das Team tief in die Vergangenheit der Taunusregion. Reifenrath war nicht nur Fabrikbesitzer, sondern auch ein Mann mit vielen Gesichtern. Je mehr Pia und Bodenstein graben, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht – und desto mehr Leichen. Denn was am Sonntag begann, ist erst der Anfang einer tödlichen Serie.

Parallel zu den beruflichen Verwicklungen kämpft Pia mit privaten Turbulenzen. Die Balance zwischen Familie und dem Job wird immer brüchiger, während der Druck steigt. Nele Neuhaus verwebt geschickt die persönlichen Dramen ihrer Protagonisten mit einem Fall, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet – zumindest anfangs.

Schreibstil

Neuhaus schreibt geradlinig und packt nicht unnötig Schnörkel drauf. Ihre Stärke liegt im Aufbau: Sie jongliert mit mehreren Handlungssträngen, ohne dass man den Überblick verliert. Die Atmosphäre ist düster, fast bedrückend – perfekt für die grauen Tage im Taunus, wo sich die Geschichte entfaltet.

Die Dialoge wirken authentisch, manchmal ein bisschen hessisch angehaucht, was dem Ganzen Lokalkolorit verleiht. Neuhaus nimmt sich Zeit für ihre Figuren, lässt sie atmen und zweifeln. Bodenstein mit seiner vornehmen Zurückhaltung, Pia mit ihrer bodenständigen Direktheit – das Duo funktioniert auch im neunten Fall noch prima.

Die Wendungen kommen nicht mit der Brechstange, sondern schleichen sich fast unbemerkt ein. Plötzlich fügt sich ein Detail ins andere, und man merkt: Hätte ich das nicht früher sehen müssen?

Für wen geeignet?

Wer bereits die vorherigen Fälle von Bodenstein und Sander kennt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Aber auch Neueinsteiger finden schnell rein – Neuhaus streut genug Kontext ein, ohne langjährige Fans zu langweilen.

Ideal für alle, die Regionalkrimis mit Tiefgang mögen. Wer auf rasante Action-Thriller steht, könnte hier etwas ungeduldig werden. „Muttertag“ braucht Zeit zum Entfalten, belohnt aber mit einer komplexen Story, die bis zum Schluss Spannung hält.

📚 Auf einen Blick Fazit: Nele Neuhaus liefert mit „Muttertag“ einen soliden, atmosphärisch dichten Krimi ab. Die Mischung aus persönlichen Abgründen und kriminalistischer Detailarbeit überzeugt. Wer gerne mitdenkt und Wert auf Figuren mit Ecken und Kanten legt, greift hier richtig zu. Kein Feuerwerk, aber handwerklich stark – und mit einem Ende, das sitzt.

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📊 Leser-Abstimmung

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